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HPV

Ohne HPV (Humanes Papilloma Virus) gibt es keinen Gebärmutterhalskrebs.
Das Virus wird nur beim Geschlechtsverkehr übertragen, eine Ansteckung z.B. im Schwimmbad oder auf einer Toilette ist unmöglich. Aber: In Deutschland infizieren sich im Laufe des Lebens fast 70% alle Männer und Frauen!

Bei den allermeisten Menschen heilt die Infektion ohne Folgen aus, der Körper wehrt das Virus erfolgreich ab! Nur bei einem ganz kleinen Anteil der Frauen (ca.3-5 %) schafft der Körper diese Abwehr nicht sofort, sondern das Virus bleibt in den Zellen am Gebärmutterhals aktiv. Wir wissen noch nicht genau, warum dies bei manchen Frauen passiert. Bisher zeigen Forschungsergebnisse, dass z.B. Frauen mit vielen Kindern und Raucherinnen häufiger betroffen sein können.

Was geschieht, wenn der Körper das Virus nicht erfolgreich abwehrt?- Dann können sich im Laufe von vielen Jahren dadurch Vorstufen von bösartigen Zellen (Dysplasien) und daraus dann später bösartige Zellen am Gebärmutterhals entwickeln. Das dauert aber sehr lange! Zwischen der Infektion und der Entstehung der ersten bösartigen Zelle vergehen immer mindestens 7 Jahre, meistens sogar 13-15 Jahre! Es gibt nirgendwo auf der Welt eine Frau, bei der sich nicht ein Abstand von über 7 Jahren zwischen der Ansteckung mit dem Virus und dem Auftreten von Gebärmutterhalskrebs gefunden hätte.

In dieser Zeit können mit Hilfe der frauenärztlichen Vorsorgeuntersuchungen die Infektion und mögliche Zellveränderungen entdeckt werden. Ein sehr wichtiger Grund für regelmäßige gynäkologische Untersuchungen!